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Anliegen

Im März 2012 wurde von 30 kirchlichen Herausgebern das Jahrbuch Gerechtigkeit V mit dem Titel „Menschen, Klima, Zukunft. Wege zu einer gerechten Welt“ veröffentlicht. In einem gemeinsamen Diskussionsbeitrag regten die AutorInnen zu einem ökumenischen Konsultationsprozess an: „Kirchen müssen in all ihren Sozialgestalten und auf allen Ebenen lernen, wie sie zum Gelingen der Großen Transformation beitragen können“. Daher sollten Kirchen und ihre Gemeinden, Organisationen, Werke, Dienste und Gruppen „einen praxisbezogenen Konsultationsprozess über kirchliche Gestaltungsoptionen der anstehenden Suchprozesse starten“ (Jahrbuch V) 2012: S.42, S.15). Dieser Anregung folgend wurde der Ökumenische Prozess 2013 für eine zukunftsfähige sozial- und klimagerechte Welt ins Leben gerufen.

Der Ökumenische Prozess wird getragen von einem losen Netzwerk von Kirchen, kirchlichen Organisationen und Werken. Die Umsetzungen von Verabredungen der Träger werden von einem Koordinierungskreis gesteuert und von Koordinationsstellen (Deutschland, Österreich) vollzogen.

 

 

Zur Geschichte

Ökumenischer Prozess für eine zukunftsfähige, sozial und klimagerechte Welt

Der Ökumenische Prozess „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ wird von 24 Kirchen, kirchlichen Werken, Diensten und Organisationen getragen (Stand: Februar 2018).

Der Ökumenische Prozess lädt dazu ein, gemeinsam zu entdecken und zu erleben, was ein Leben in Fülle für alle heute bedeutet. Angesichts zahlreicher globaler Herausforderungen ermutigt uns diese biblische Botschaft zu einer Umkehr zum Leben. Diese ist nötig, denn unser Entwicklungs- und Wirtschaftsmodell, welches auf ständiges Wirtschaftswachstum setzt, ist kaum noch zukunftsfähig: Während der Klimawandel beängstigend fortschreitet, wird die Ressourcenknappheit spürbarer. Ernährungs- und Finanzkrisen sind weltweit noch nicht überwunden und soziale Ungleichheit nimmt zu.

Daher ist eine tiefgreifende Transformation unserer Lebens- und Wirtschaftsweisen erforderlich. Der notwendige Umbau umfasst soziale, ökonomische, ökologische, politische und kulturelle Dimensionen. Die erforderlichen Veränderungen bezeichnet der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen daher als Große Transformation.

Der Ökumenische Prozess greift diese Debatte auf und setzt sich mit der Großen Transformation zur Nachhaltigkeit auseinander.

Die Träger

Die Träger des Ökumenischen Prozesses sind Kirchen, kirchliche Werke, Dienste und Organisationen. 

Vier eintägige Trägertreffen im Jahr dienen der Verabredung gemeinsamer Aktivitäten, Publikationen und Positionen und dem Informations- und Erfahrungsaustausch sowie zur Diskussion ausgewählter Schwerpunktthemen.

Die Träger haben sich auf Selbstverpflichtungen als Grundlage der gemeinsamen Zusammenarbeit geeinigt.

Die Träger des Ökumenischen Prozesses in der Übersicht finden Sie hier.

Der Koordinierungskreis

Der Umsetzung von Beschlüssen der Trägertreffen dient der Koordinierungskreis. Dieser führt Telefonkonferenzen durch und tagt in unregelmäßigen Abständen zwischen den Trägertreffen. Die Sprecherin bzw. der Sprecher des Koordinierungskreises wird bei einem Trägertreffen gewählt.

Dir Mitglieder des Koordinierungskreises des Ökumenischen Prozesses finden Sie hier.

Die Koordinationsstelle

Die Koordinationsstelle in Deutschland ist mit den laufenden operativen Aufgaben betraut und wird von der Werkstatt Ökonomie e.V. (Heidelberg) wahrgenommen. 

Hinzu kommt eine Koordinationsstelle für Österreich, welche die Katholische Sozialakademie Österreichs wahrnimmt. 

Finanzierung des Ökumenischen Prozesses

Die Träger des Ökumenischen Prozesses tragen zur Deckung der Kosten für die Koordination mit jährlichen Zuwendungen an die Koordinationsstelle von in der Regel zwischen 1.000 und 2.000 Euro bei. Um allen interessierten Organisationen die Teilnahme zu ermöglichen, sind mit Zustimmung des Trägerkreises auch geringere Zuwendungen möglich. 

Darüber hinaus erklären die Träger ihre Bereitschaft, sich nach ihren Möglichkeiten an der Durchführung und Finanzierung von Maßnahmen zu beteiligen, die vom Trägerkreis beschlossen und von den Trägern gemeinsam verantwortet werden.

Träger

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