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Kultureller Wandel als zentrale Dimension der Großen Transformation zur Nachhaltigkeit. Theologische und kirchliche Perspektiven

21.01.2017 Veranstaltungen

Im zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe zum Kulturellen Wandel zur Großen Transformation der Gesellschaft, geht es um Beiträge aus Theologie und Kirche. Gemeinsam mit Vertrern aus Kirche und Wohlfahrtsverbänden wollen wir vom 20. bis 21. Januar die Wege einer Transformation zur Nachhaltigkeit weiter erforschen. Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich.

Die Große Transformation zur Nachhaltigkeit ist auf einen kulturellen Wandel angewiesen, der aber noch ein „weißer Alphabetisierungsfleck“ (Uwe  Schneidewind) ist. Wie nämlich ein solcher Wandel eine „Kultur der Achtsamkeit (aus ökologischer Verantwortung) mit einer Kultur der Teilhabe (als demokratische Verantwortung) sowie mit einer Kultur der Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen (Zukunftsverantwortung)“ im Sinne des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen kombinieren könnte, muss erst noch mit ergebnisoffenen Suchprozessen entdeckt werden.

Bei solchen Suchprozessen ist unter anderem „das Orientierungswissen der Religionen gefragt“ (Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland für nachhaltige Entwicklung). Mit dem Paradigma der „integralen Ökologie“ hat Papst Franziskus in der Enzyklika Laudato Si´ einen interessanten, ökumenisch offenen Diskussionsbeitrag genau in diese Richtung vorgelegt. Von daher ist die Erwartung nahe liegend, auch Theologie und Kirche könnten etwas zu dem notwendigen kulturellen Wandel beitragen.

Allerdings zeichnen sich bisher entsprechende theologische und kirchliche Beiträge allenfalls in Umrissen ab. Daher wächst in den Kirchen das Interesse, Wege zur Mitgestaltung eines kulturellen Wandels zu suchen. Bei dieser Suche sind die Kirchen auf das Gespräch mit Wissenschaft, Gesellschaft und nichtchristlichen Religionsgemeinschaften angewiesen.

Bisher gibt es für diese gemeinsame an verändernder Praxis interessierte Suche nur wenige Orte. Die Träger des Ökumenischen Prozesses „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ – darunter Landeskirchen und kirchliche Werke  – wollen daher mit der Tagungsreihe „Kultureller Wandel als
zentrale Dimension der Großen Transformation zur Nachhaltigkeit“ einen solchen Ort schaffen.

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