Leben im Anthropozän. Christliche Perspektiven für eine Kultur der Nachhaltigkeit

In den insgesamt 24 Aufsätzen werden auf 346 Seiten zentrale Herausforderungen im Anthropozän skizziert, nach Bausteinen einer Kultur der Nachhaltigkeit gefragt, theologische Begründungen eines kirchlichen und christlichen Engagements zusammengetragen und Möglichkeiten kirchlichen Handels angedeutet.

Der Ökumenischen Prozesses „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ stellt die Frage, auf welche Weise Theologie und Kirche wirksamer als bisher zu einer Kultur der Nachhaltigkeit beitragen könnten. Angesichts der Herausforderungen im Anthropozän ist eine „kulturelle Revolution“ dringlich (Papst Franziskus). Doch die Konturen des erforderlichen kulturellen Wandels zeichnen sich erst in Umrissen ab. Wer könnte ihn antreiben? Kann er überhaupt gemacht werden? Und welche Rolle könnten dabei Theologie und Kirche spielen, wo doch ihr gesellschaftlicher Einfluss seit Langem schwindet? Insbesondere die Veranstaltungsreihe des Ökumenischen Prozesses Kultureller Wandel als zentrale Dimension der großen Transformation zur Nachhaltigkeit. Theologische und kirchliche Perspektiven in den Jahren 2016 und 2017 ging diesen Fragen auf den Grund. Einige Beiträge dieser Reihe versammelt der Band Leben im Anthropozän. Christliche Perspektiven für eine Kultur der Nachhaltigkeit. Hinzu kommen zahlreiche weitere Aufsätze namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen.

Bibliografische Angaben

Bertelmann, Brigitte / Heidel, Klaus (Hrsg., 2018): Leben im Anthropozän. Christliche Perspektiven für eine Kultur der Nachhaltigkeit, ISBN 978-3-96238-060-1, 346 Seiten, oekom verlag, München 2018

Stimmen zum Buch

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„Die Beiträge dieses Buches sind das, was sie fordern - sie sind selbst transformativ."  Dr. Veit Laser
„Ein unverzichtbarer Beitrag für Such- und Konsultationsprozesse..." Prof. Dr. Konrad Raiser
„Prägnante Analysen und inspirierende Gedanken..." PD Dr. Wolfgang Schürger
„Ein starker, eindringlicher und kohärenter Weckruf..." Prof. Dr. Gérard Siegwalt
„Es sollte in der Schulbibliothek stehen..." Martin Geisz, philosophie-lernen.de