Zur Geschichte des Ökumenischen Prozesses

Im März 2012 wurde von 30 kirchlichen Herausgebern das Jahrbuch Gerechtigkeit V mit dem Titel „Menschen, Klima, Zukunft. Wege zu einer gerechten Welt“ veröffentlicht. In einem gemeinsamen Diskussionsbeitrag regten die AutorInnen zu einem ökumenischen Konsultationsprozess an: „Kirchen müssen in all ihren Sozialgestalten und auf allen Ebenen lernen, wie sie zum Gelingen der Großen Transformation beitragen können“. Daher sollten Kirchen und ihre Gemeinden, Organisationen, Werke, Dienste und Gruppen „einen praxisbezogenen Konsultationsprozess über kirchliche Gestaltungsoptionen der anstehenden Suchprozesse starten“ (Jahrbuch V) 2012: S.42, S.15). Dieser Anregung folgend wurde der Ökumenische Prozess 2013 für eine zukunftsfähige sozial- und klimagerechte Welt ins Leben gerufen.

Der Ökumenische Prozess wird getragen von einem losen Netzwerk von Kirchen, kirchlichen Organisationen und Werken. Die Umsetzungen von Verabredungen der Träger werden von einem Koordinierungskreis gesteuert und von Koordinationsstellen (Deutschland, Österreich) vollzogen.